Regionalbudget
Unterstützung einer engagierten und aktiven eigenverantwortlichen ländlichen Entwicklung sowie Stärkung der regionalen Identität. Die förderfähigen Gesamtkosten eines Kleinprojektes je Letztempfänger betragen maximal 20.000 € (Netto) , die Höhe des Zuschusses bis zu 80 %. Das Regionalbudget steht Kommunen, Vereinen und privaten Vorhabenträgern zur Verfügung.
HBR-Radwegebeschilderung der Radroute „Rhein-Römer-Schleife“
Radfahren erleben. Kultur und Natur verbinden.
Der Landkreis Germersheim setzt auf den Ausbau des Radtourismus als zentrales Element seiner touristischen Entwicklungsstrategie. Im Fokus steht die rund 40 km lange Rhein-Römer-Schleife, ein Radrundweg, der die Orte Germersheim/Sondernheim – Hördt – Rülzheim – Rheinzabern – Jockgrim – Neupotz – Leimersheim miteinander verbindet und entlang kultureller Sehenswürdigkeiten, Weinlandschaften und Naturräume führt. Die Route verläuft durch die LEADER-Regionen „Vom Rhein zum Wein“ (22 km) und „Südpfalz“ (18 km) und richtet sich gleichermaßen an Einheimische wie an touristische Gäste.
Für die Integration in die ADFC-zertifizierte RadReiseRegion „Vom Wein zum Rhein“ wird die Strecke nach den HBR-Richtlinien einheitlich ausgeschildert und zusätzlich mit Routenplaketten versehen. Die Umsetzung erfolgt in zwei Schritten: Zunächst wird ein Kataster erstellt, um alle notwendigen Standorte für die Beschilderung zu ermitteln. Anschließend werden die Schilder entlang der Route installiert.
Die einheitliche Markierung verbessert die Orientierung, erleichtert den Alltagsradverkehr, erhöht die Naherholungsqualität und fördert nachhaltige Mobilität im Landkreis. Gleichzeitig stärkt die Route die touristische Infrastruktur, sichert bestehende Arbeitsplätze, schafft neue wirtschaftliche Chancen und erhöht die Wertschöpfung in der Region. Mit der HBR-Radwegebeschilderung wird die Rhein-Römer-Schleife zu einem hochwertigen, attraktiven Radreiseangebot, das Natur, Kultur und Wein optimal verbindet und die Region Germersheim langfristig als Radziel etabliert.
Befüllte Spieleboxen für Herxheimer Spielplätze
Mehr Spiel, mehr Vielfalt, mehr Gemeinschaft
Die Ortsgemeinde Herxheim wertet ihre Spielplätze mit neu installierten SpieleBoxen auf, um die Lebensqualität im öffentlichen Raum zu erhöhen. Die Boxen bieten vielseitige Spielmöglichkeiten: von Sandspielzeug über Springseile bis zu Frisbees oder Bällen, die flexibel genutzt werden können. Ausgestattet werden die Spielplätze Klingbach Fredäcker, Ave-Maria-Straße, Max-Seither-Ring, Villa Wieser, Zwischen den Bächen und der Dorfplatz Hayna.
Bisher existieren solche SpieleBoxen in Herxheim nicht, und auch in der Region sind sie selten. Mit den Boxen erhalten Kinder neue Möglichkeiten, die Spielplätze abwechslungsreich zu nutzen. Durch gemeinschaftliches Spielen werden Interaktionen zwischen Familien verschiedener Herkunft gefördert, die Kommunikation unter Kindern gestärkt und Vorurteile abgebaut.
Die Boxen berücksichtigen auch Bedürfnisse von Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder Familien mit Kinderwägen, da sie vor Ort vielfältige Nutzungsmöglichkeiten bieten, ohne dass eigenes Spielmaterial transportiert werden muss. Damit fördern die SpieleBoxen Chancengleichheit, Inklusion und ein gemeinschaftliches Miteinander – unabhängig von finanziellen Hintergründen der Familien.
Partner wie Vereine oder lokale Gruppen sollen langfristig die Pflege der Boxen unterstützen, sodass die Spielplätze dauerhaft attraktiv, sicher und kindgerecht bleiben.
Zweiter Verkaufsautomat und Werbeschilder für den Hofladen
Frische Produkte, mehr Besucher, lebendiges Rheinzabern
Tobias Hamburger erweitert seinen Hofladen durch einen zweiten Verkaufsautomaten und neue Werbeschilder, um die Direktvermarktung zu stärken und den Hofladen noch sichtbarer zu machen. Ziel ist es, die ortsnahe Versorgung der Bevölkerung zu verbessern und gleichzeitig Besucherinnen und Besucher nach Rheinzabern zu ziehen.
Der zusätzliche Verkaufsautomat ermöglicht den Kundinnen und Kunden jederzeit einen unkomplizierten Zugang zu frischen Produkten. Die neuen Werbeschilder machen auf den Hofladen aufmerksam und laden Touristinnen und Touristen ein, vorbeizuschauen. So profitieren nicht nur der Hofladen selbst, sondern auch die Gastronomie, Hotels und andere Läden im Ortskern – Besucher verweilen länger und entdecken weitere Angebote, wie das Rheinzaberner Museum.
Mit dieser Maßnahme werden lokale Nahversorgung und touristische Attraktivität miteinander verknüpft. Sie belebt den Ortskern, stärkt die regionale Wirtschaft und macht Rheinzabern zu einem lebendigen, einladenden Ort, an dem Einheimische und Gäste gleichermaßen gern verweilen.

